Erlebte Geschichte

Mehrtagesprogramme

Von Kelten  und Römern in der Südeifel (10 - 12 Jahre)

Die Umgebung von Echternach ist eine der bemerkenswertesten Landschaften des Landes: Hier können sich Forscherdrang und Phantasie entfalten. Kommt mit auf eine Reise in die Vergangenheit…

1.Tag:
Anreise am Vormittag. Stadtrallye. Wer entdeckt mit uns die Überreste des reichsten Klosters des frühen Mittelalters? Wo stecken die Reste der Neandertaler? Wir laden euch zu einer spannenden Zeitreise durch die Jahrhunderte ein.

2. Tag:
Vormittags: Römische Spiele und Basteleien. Ihr bastelt römischen Schmuck, Keramikfigürchen oder ein Brettspiel. Vor dem Essen geht es noch einmal nach draußen, um römische Laufund Wurfspiele auszuprobieren.
Nachmittags: Rallye durch die Römische Villa. Ihr erkundet die Villa Urbana mit ihrem römischen Gewürzgarten und erfahrt vom Alltag einer römischen Familie auf dem Land. Nach einer Einführung in die römische Küche und Esskultur stellt ihr in der Jugendherberge selbst eine einfache römische Speise her.

3. Tag:
Vormittags: Druidenkünste – Kräuterzaubereien zum Ausprobieren.
Auf den Spuren der keltischen heilkundigen Priester begegnet ihr wichtigen Heil- und Gewürzpflanzen mit allen Sinnen, lernt sie erkennen und bestimmen und erfahrt Geschichten und Rezepte zu ihrer Verwendung. Die selbstgemachte Kräuterbutter kann gleich zum Lunchbrötchen probiert werden.
Nachmittags: Abenteuerrallye „Der Schatz des Ambiorix“. Bevor die keltischen Treverer von den Römern endgültig besiegt wurden, haben sie ihren Stammesschatz in den Wäldern des Müllerthals versteckt, so berichtet die Sage. Es soll eine geheime Botschaft aus alter Zeit existieren, die pfiffigen Kids den abenteuerlichen Weg durch geheimnisvolle Wälder und über verborgene Felsenpfade zum Schatz weist. Teamgeist, Köpfchen und Spaß am Ausprobieren neuer Situationen sind dabei sicherlich von Vorteil.


Einmal Vergangenheit und zurück – eine Reise ins mittelalterliche Prüm

1. Tag
In einer dunklen Nacht im Jahre 855 begehrt ein fremder Mann Einlass im Kloster Prüm. Wer hilft den Mönchen, die Identität des Unbekannten herauszufinden? Bei dieser Stadtrallye schlüpfen die Lehrer in die Rolle von Schriftgelehrten - und unterstützen ihre Klassen bei der Lösung des spannenden Rätsels…

2. Tag
Wie wäre es mit dem Herstellen von Leckerem und Nützlichem aus Kräutern? Oder dem Kosten von Gewürzen aus der Zeit der Ritter und Mönche? Und was hat es eigentlich mit Namen wie „Keusch-Lamm“, „Engelwurz“ und „Teufelsdreck“ auf sich? Übrigens: Die selbst zubereitete Kräuterbutter wird gleich zum Mittagessen probiert…Am Nachmittag sorgt das große Ritterturnier für Kurzweil, ehe der Grillabend für einen stimmungsvollen Ausklang sorgt.

3. Tag
Welche Stoffe und Farben gab es im Mittelalter? Das zeigt sich beim Färben einer Geldkatze und beim Blick über die Schulter der Mönche im Skriptorium. Die selbstgestaltete Buchseite und die Geldkatze sind kostbare Souvenirs! Nach dem Essen entführt ein „Vogelfreier“ in den sagenumwobenen Prümer Wald. Hier gilt es, Fährten und Krabbeltiere zu entdecken, Bäumen mit allen Sinnen zu begegnen und bunte Abenteuer zu bestehen.

4. Tag
In der Infostätte „Mensch und Natur“ gibt es viel Neues zu entdecken und allerlei Interessantes auszuprobieren. Steht die Klotzbeute bei den Kettensägen? Wie wäre es mit einer spannenden Rallye zu diesem Thema? Nachmittags ist Zeit zum Bummeln, ehe es auf eigene Faust zur Nachtwanderung geht – da darf natürlich auch das zur Verfügung gestellte Kartenmaterial nicht fehlen!

5. Tag
Heute geht’s nach Hause – doch nicht ohne leckeres Frühstück und den verdienten Ritterschlag! Zum Abschluss gibt es noch eine Urkunde, die an diese unvergessliche Zeit erinnert.
(auch als Dreitageprogramm möglich)


E ultreia – auf Jakobswegen durch Eifel und Moselland

Für die einen ist es eine spirituelle Suche, für die anderen ein besonders schöner Fernwanderweg, für Dritte eine ur-europäische Verbindung – der Weg nach Santiago de Compostela.Um auf den Wegen  der Jakobspilger zu gehen, brauchen Sie aber nicht gleich bis Spanien zu reisen. Zwischen Rhein und Mosel wartet sich ein reizvolles Stück dieses uralten Pilgerwegs drauf, entdeckt zu werden.Kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten ersten Ranges sind eingebettet in atemberaubende Naturlandschaften, jahrhundertealte Wegkreuze, Kirchen und Kapellen lassen Glauben und Weltbild vergangener Generationen erahnen.Wir laden Sie ein, mit unseren orts- und sachkundigen Guides auf historisch belegten Pilgerrouten  und wildromantischen Naturpfaden, über Eifelhöhen und durch Flusstäler in Richtung Frankreich aufzubrechen.Seit über 1000 Jahren folgen Menschen aus den verschiedensten Motiven dem Zeichen der Muschel nach Südwesten. Sie werden staunen, wie die Reise auch heute noch nicht nur religiöse Menschen verändern kann.

1. Tag
Mettendorf – Bollendorf
Start unserer dreitägigen Tour ist  Mettendorf in der Südeifel mit seiner Pfarrkirche Sankt Margaretha und dem Maximilian-Kolbe-Denkmal. Hier treffen Sie Ihren Wanderführer und erhalten einen kurzen Überblick über die Geschichte der regionalen Jakobswege.   Von hier aus geht es, während ihr Gepäck transportiert wird,  zu Fuß vorbei an einer bronzezeitliche Fliehburg  zur im Wald gelegenen  Schankweiler Klause mit ihrer schwarzen Madonna. Hier besteht Gelegenheit zur ausgiebigen Rast, bevor es zum umgearbeiteten Menhir „Fraubillenkreuz“ und über reizvolle Felsenpfade weiter nach Bollendorf zur Jugendherberge geht, wo  Sie ein warmes Abendessen erwartet. Abendandacht in Sankt Michael nach Absprache

2. Tag
Bollendorf – Echternach
Nach einem frühen Pilgerfrühstück in der JH gilt es, sich zu entscheiden: Entweder geht es durch schroffe Felsschlüffe und über steile Pfade zum römsichen Dianadenkmal, der sagenumwobenen Schweigstelle und der Liboriuskapelle mit einer ehemaligen Klause hoch über dem Sauertal. Oder sie folgen dem „offiziellen“ Jakobsweg am Flussufer und haben nachmittags Zeit zur Stadtführung, Besichtigung der Willibrordusbasilika und des Abteimuseums. Das Tagesziel heißt in beiden Fällen Jugendherberge Echternach. Gelegenheit zum Besuch der Hl. Messe nach Gottesdienstplan.

3. Tag
Echternach - Trier
Nach einem kräftigen Frühstück in der JH geht es mit Leihbikes sauerabwärts bis Wasserbillig und an der Mosel entlang nach Trier. Hier erwartet Sie ein weiterer Apostel: In einem Sarkophag unter der Basilika St. Matthias sollen sich dessen Gebeine befinden.  Die Klosteranlage mit großem Pilgerhof lohnt eine Besichtigung. Hier gibt es auch die begehrten Pilgerstempel.
Anschließend  fahren sie Richtung Innenstadt und erkunden per pedes die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus zweitausend Jahren Stadtgeschichte:  konstantinische Palastaula, Dom, der Hauptmarkt mit seinen Bürgerhäusern , die mittelalterliche Judengasse und natürlich das Trierer Wahrzeichen aus der Römerzeit, die Porta Nigra, dürfen dabei nicht fehlen. Die Marktkirche der Trierer Bürger, Sankt Gangolf, bietet Raum, die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal still Revue passieren zu lassen.
Sicher ist zum Schluss  noch Zeit für einen kurzen Bummel, bevor es mit Bahn oder Bus vorläufig nach Hause geht – bis es zum nächsten Mal heißt „E ultreia“.

Von Rittern und Grafen in Vianden

Burgfräulein Yolanda von Vianden und Graf Heinrich nehmen euch mit auf eine spannende Entdeckungsreise ins mittelalterliche Vianden.

1.Tag: Anreise zum Mittagessen.
Nachmittags: Die Ankunft im Mittelalter beginnt mit der Erkundung der Örtlichkeiten. Eine geleitete Orts- und Burgrallye lassen euch auf spannende Weise das mittelalterliche Vianden entdecken.

2. Tag: Vormittags: Gewandung wie anno dazumal – Basteln von Ritterkostümen. Ritter und Burgfrauen wollen natürlich standesgemäß gewandet sein. Dazu gehören ein Kleid oder Wams, Schild oder Hut, die ihr gemeinsam selbst herstellt.
Nachmittags: Vogelfrei – Waldläuferkünste à la Robin Hood. Wie schnell geraten im Mittelalter rechtschaffene Leute in „Acht und Bann“. Da gilt es, sich abseits der Menschen im Wald verstecken und dort überleben zu können. Wie gut, dass ein freundlicher Vogelfreier euch in die Geheimnisse des Waldlebens einführen kann.

3. Tag: Vormittags: In der Bildchenkapelle erwartet euch das Geheimnis des Schlossaltars. Doch seht euch vor! Der Weg dorthin ist mit allerlei Abenteueraufgaben gespickt.
Nachmittags: Alle Rätsel sind gelöst und alle Aufgaben bewältigt. Das große Turnier endet mit dem verdienten Ritterschlag. Abreise gegen 17 Uhr


Das Geheimnis der Tempelritter in Vianden

Die Tempelherren aus dem benachbarten Roth sollen ein dunkles Geheimnis bewahren. Ob es den Viandenern wohl möglich ist, diesem auf die Spur zu kommen und eine jahrhundertealte Fehde zu begraben?

1.Tag: Anreise im Laufe des Vormittags.
Nachmittags: Gewandet muss man sein – Fast wie im Mittelalter färbt ihr mit Pflanzenfarben eure Reittasche in den Farben von Vianden. Anschließend steht das Auskundschaften der Örtlichkeiten an.

2. Tag: Vormittags: Küchenzauber und Hexenkunst: mittelalterliche Kräuterzubereitungen und Gewürze stärken die tapfere Schar. Denkt dran: Auch Pflanzen bergen manches Rätsel. Nachmittags: Ihr seid dem Viandener Werwolf auf der Spur, der einen wichtigen Hinweis haben soll. Doch seid wachsam: Im Wald warten allerlei Abenteuer auf euch, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Auch auf der Burg haben die Steinmetze geheime Zeichen hinterlassen, die zu enträtseln sind.
Abends: Ihr werdet bei Einbruch der Dunkelheit zu einer Nachtaktion entführt.

3. Tag: Vormittags: Des Rätsels Lösung – Ein fahrender Geselle bietet euch die noch fehlende Information an. Besorgt ihm einen Freibrief des Grafen, so wird er euch zur Lösung führen. Nachmittags: Der Graf von Vianden dankt euch mit dem feierlichen Ritterschlag. Abreise gegen 17 Uhr   


Mit Robin von Blankenheim unterwegs - Abenteuer rund ums Räuberleben

Die fast wahre Spielgeschichte:
Die Zeiten sind schwierig in der Grafschaft Blankenheim: Eisige Winter und trockene Sommer verursachen Hungersnöte. Trotzdem müssen die Bewohner der Grafschaft immer höhere Abgaben leisten. Nur der verstoßene Edelmann Robin von Blankenheim kämpft als Räuber und Retter der Armen in den dunklen Wäldern der Eifel gegen die Ungerechtigkeit.
Als dann auch noch der Schatzmeister der als gütig und gerecht bekannten Manderscheider Grafen bei Blankenheim überfallen und entführt wird, ist mutiges Handeln gefordert:
Robin von Blankenheim führt die TeilnehmerInnen in die Geheimnisse des Waldes und in das Räuberleben ein. Gemeinsam brechen sie schließlich auf, den Gefangenen zu befreien. Mut, Teamgeist und Pfiffigkeit sind zur Lösung dieser Aufgabe unabdingbar – und kommen nicht nur Robins Räuberbande, sondern auch der Klassengemeinschaft  zugute.

Möglicher Programmablauf bei drei Tagen Aufenthalt

1.Tag:
Nachmittag:
Eine abwechslungsreiche Rallye führt die Kinder in die Geheimnisse des Waldes ein. Spuren und Zeichen des Waldes müssen gelesen und erkannt werden.

2.Tag:
Vormittag:
Es gilt, unterschiedlichste Räuberprüfungen zu bestehen. Hier sind alle Sinne der Kinder gefordert. Anschließend wird der feierliche Räuberschwur abgelegt.
Nachmittag:
Die jungen Räuber brechen auf, um den in Gefangenschaft geratenen Schatzmeister von Manderscheid zu befreien. Damit dies gelingt, müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden, die den Kindern von geheimnisvollen Wesen aus der Vergangenheit gestellt werden.

3. Tag:
Vormittag:
Die Räuber verabschieden sich vom Blankenheimer Wald, der ihnen eine sichere Zuflucht war, mit einem Naturkunstwerk.
(Alternativ und nach Vereinbarung erkunden wir im Rahmen ihrer Heimfahrt gemeinsam die sagenumwobene Kakushöhle bei Mechernich).
Auch als  Fünftageprogramm buchbar.


Geheimmission "Schmuggelkoffer"

1. Tag
Gleich nach dem Mittagessen geht es auf Erkundungstour – nämlich in die Felsenlandschaft entlang der „Grünen Grenze“ zu Luxemburg. Hier werden schon die ersten geheimen Schmuggelpfade erobert. Aber wie orientiert man sich eigentlich im Wald? Muss man sich Tarnen? Und wenn ja, wie? Und die geheimen Botschaften - wie können die denn entschlüsselt werden? Das Abendessen wird nach all den Abenteuern ganz standesgemäß am Grill zubereitet.

2. Tag
Die verschworene Bande bricht zum Schmuggeln auf – und versucht natürlich, möglichst gute Beute zu machen. Dabei müssen allerlei Hindernisse und Rätsel im Team bewältigt werden! Natürlich darf kein Schmuggler dem Zoll in die Falle gehen. Und wenn doch, wird er von der Bande befreit! Die in Luxemburg gemachte Beute wird nun auf geheimen Pfaden nach Hause gebracht. Doch Achtung - der Zoll ist noch immer sehr aufmerksam. Ahnt er etwa schon etwas von den geheimen Aktivitäten? Zurück in der Basis wird die Beute gerecht aufgeteilt…

3. Tag
Die gesamte Truppe geht ausschließlich GPS-geführt zum Echternacher See in Luxemburg. Hier befinden sich verborgene Informationen zu Koordinaten, an denen eine geheime Schatzkarte versteckt ist. In Teams wird mit den GPS-Geräten danach gesucht, ehe es am Abend mit dem Linienbus zurück geht.

4. Tag
Am Nachmittag werden die gesammelten Informationen in Koordinaten umgerechnet und die Schatzkarte gesucht. Doch was ist das? Verschlüsselte Hinweise! Da müssen flugs Geheimschrift und Verschlüsselungstechniken erlernt werden! Der Abend klingt dann am offenen Feuer bei spannenden Geschichten aus.

5. Tag
Nachdem alle Abenteuer überstanden sind, bekommt jede Klasse die aktuelle Schmuggelkarte mit geheimen Eintragungen. Wenn das mal keine Einladung ist…


Tagesaktionen

Vom Neanderthaler zum Ackerbauern – Steinzeit zum Mitmachen
Hättet Ihr gedacht, dass Gerolstein schon vor Zehntausenden von Jahren bewohnt war? Zahlreiche Funde belegen die Anwesenheit von Menschen während des Eiszeitalters. Wir möchten euch die Gelegenheit geben, unter fachkundiger Anleitung mehr über die Le­bensweise dieser Jäger und Samm­lerinnen zu erfahren, ihre Welt aktiv zu erkunden und einige steinzeitliche Lebens- und Überlebenstechniken selbst auszu­probieren. Das Programm beinhaltet eine altersgemäße Ein­führung ins Thema sowie Spiele und Aktionen rund um Nah­rungserwerb, Wohnen und Leben in der Steinzeit (z.B. Sammeln von Wildfrüch­ten, Hüttenbau, Feuermachen, Jagdtechniken oder Steinzeitkunst). Im Ganztagsprogramm ist ein Besuch des ehemals von Neanderthalern bewohnten Buchenlochs möglich.
ganz- oder halbtägig

Römer, Druiden und geheimnisvolle Gemäuer –eine erlebnisreiche Zeitreise
Wie lebten die Menschen auf dem römischen Landgut „Villa Sara­bodis“ ? Wovon ernährten sie sich und was spielten ihre Kinder? Wer  wurde  im keltisch-römischen Tempel „Juddekirch­hof“ verehrt? Kommt mit auf eine Reise in die Zeit der Kelten und Römer! Spielt rö­mische Spiele oder bereitet Kräuter nach Druidenart. Lernt die Küche der Römer kennen oder fertigt Brettspiele für die Klasse an. Im Ganz­tagsprogramm sind Besuch und Erkundung des gallorö­mischen Tem­pels „Juddekirchhof“ möglich.
ganz- oder halbtägig

Der Schatz der Kelten
Bevor die keltischen Treverer von den Römern endgültig besiegt wurden, haben  sie ihren Stammesschatz in den Wäldern der Eifel versteckt, so berichtet die Sage. Es soll eine geheime Botschaft  aus alter Zeit existieren, die pfiffigen Kids den abenteuerlichen Weg über mehrere Stationen zum Schatz weist. Teamgeist, Köpfchen und Spaß am Ausprobieren neuer Situationen sind dabei sicherlich von Vorteil.
halbtägig

Römische Spiele und Basteleien
An der rekonstruierten römischen Villa in Bollendorf lernen wir den Alltag römischer Kinder kennen und spielen römische Spiele. Anschließend basteln wir römischen Schmuck. Bei schlechtem Wetter kann das Programm in der Jugendherberge drinnen stattfinden.
halbtägig

Caesar und die Gallier
Rund um Echternach findet Ihr zahlreiche uralte Siedlungsspuren aus der Kelten- und Römerzeit. Ältere Schüler starten mit einer Rallye durch die Römische Villa am See. Nach der Mittagspause geht es auf Schatzsuche. Jüngere Kinder beginnen den Ausflug in die Vergangenheit beim Basteln römischer Brettspiele und Gewandspangen. Anschließend spielen wir draußen römische Lauf-, Fang und Ballspiele. Nach dem Mittagessen schlüpfen die Kinder in die Rolle der keltischen Treverer oder der Römer.
ganztags

Trier - 2000 Jahre wie ein Tag
Wer warf den 65 Tonnen schweren Domstein gegen das Gotteshaus? Was hat es mit dem Wettkampf um den höchsten Turm auf sich? Der Vormittag steht im Zeichen der Römer. Auf den Spuren von Christen und Gladiatoren entdecken wir die Zellen und dunklen Gänge unter dem Amphitheater, die Kaiserthermen und ie konstantinische Palastaula.
Weiter geht es mit einer Rallye in Kleingruppen durch Triers Innenstadt und auf Wunsch einer weiteren Besichtigung (möglich: Dom, Sankt Matthias mit Apostelgrab, Landesmuseum, Diözesanmuseum). Danach steht noch etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns schließlich zur Besichtigung von Triers Wahrzeichen, der römischen Porta Nigra treffen.
ganztägig

Burg Vianden – sichere Zuflucht auf steilem Fels
Busexkursion nach Vianden in Luxemburg mit Besichtigung der Burg aus dem 11. Jh. und des mittelalterlichen Städtchens, auf Wunsch mit Besichtigung des Pumpseicherkraftwerks und Felsenwanderung entlang der Our
Dauer: ganztägig mit Bustransfer

Ritter, Klöster und Hexenküchen - Ein Tag rund ums Mittelalter in Manderscheid
Das eigene Erproben mitttelalterlicher Fertigungstechniken gibt einen Einblick in Alltagsleben und Arbeitsweise der Klöster, Handwerker und Bauern.
Möglich sind Kräuterkünste wie anno dazumal , Skriptorium – Einführung in die mittelalterliche Buchmalerei , altes Textilhandwerk – Gestalten mit Pflanzenfarben (Weitere Techniken nach Absprache). Ein Besuch der Oberburg gehört natürlich auch zu einem echten Mittelaltertag.
Zum Abschluss Ritterprüfung (Turnier auf dem Sportplatz) und Ritterschlag.
ganztägig

Skriptorium – Einführung in die mittelalterliche Buchgestaltung
Kalligraphie und Buchmalerei waren einst seltene und hochgeschätzte Künste, die nicht nur im Schreibsaal der Fürstabtei Prüm gepflegt wurden. Heute könnt ihr sie selbst erlernen und eine eigene Buchseite oder Postkarte gestalten, die ihr natürlich mit nach Hause nehmt.
halbtägig

Schmugglerrallye
Schaffen Sie es, ein Haus „auf Kaffee zu bauen“? Gelingt es Ihnen, gut getarnt über die Grenze zu kommen, ohne dem Zoll in die Arme zu laufen? Kennen Sie  die Geheimsprache der Schmuggler?
In Bollendorf hatten Schmuggel und Schwarzhandel in der armen Nachkriegszeit wie in vielen Eifeler Grenzorten Hochkonjunktur. Junge und alte Dorfbewohner waren am „Maggeln“ und den nächtlichen Grenzgängen ins benachbarte Luxemburg beteiligt. Manch einer entkam nur mit List und viel Glück den eifrig patroullierenden Zöllnern.
Unter fachkundiger Anleitung unternehmen Sie eine abenteuerliche Reise in die jüngere Vergangenheit. Allerlei Anekdoten und Schmugglerstories gehören natürlich auch dazu.
Wir starten am Wanderparkplatz mit einem Schmugglertrunk und einem kurzen Rückblick auf die hohe Zeit des deutsch-luxemburgischen Schmuggels .Anschließend  stehen Orientierung im weglosen Gelände und auf unbekanntem Terrain auf dem Programm. Gemeinsam bauen Sie einen wetterfesten und gut  getarnten Unterschlupf für alle, in dem das Schmugglerpicknick verzehrt wird, bevor es eht es mit Karte, Kompass und einer mysteriösen Botschaft auf die Suche nach einem vergessenen Schmugglerdepot geht.. Um es zu finden, sind Teamgeist, Forscherdrang und kreative Ideen ebenso gefragt wie gute Laune und etwas Improvisationstalent.Fündig geworden?
Ein – ganz legaler – Ausflug nach Echternach in Luxemburg kann den Tag beschließen. Möglich ist auch eine Schlusseinkehr in einem Restaurant oder zur Übernachtung in der Jugendherberge.