Südeifel-Entdeckungen

Aktivprogramme

Die Spur der Steine - Radtour zu den Denkmälern des Ferschweiler Plateaus
Das Ferschweiler Plateau in der Südeifel ist eine der bemerkenswertesten Landschaften im Eifeler Raum: Felsformationen aus Luxemburger Sandstein und ausgedehnte Waldflächen locken WanderfreundInnen ebenso an wie geologisch Interessierte.
Besonders bemerkenswert sind die archäologischen Denkmäler, die sich auf der nach drei Seiten steil abfallenden Hochebene finden. In der natürlichen Festung lassen sich jungsteinzeitliche, keltische und römische Hinterlassenschaften in freier Natur besichtigen; auch das frühe Christentum hat seine Spuren hinterlassen. Manche Volkssage spinnt sich noch heute um Langsteine, Gräberfelder und Befestigungsanlagen aus alter Zeit.
Mit dem Fahrrad lassen sich die wichtigsten Denkmäler in einer Tagestour über weitgehend ebene Waldwege erkunden. Neben allerlei interessanten informationen bleibt genügend Zeit zur eigenen Erkundung und für Pausen.


Es müssen nicht immer die Alpen sein… - Adventuretreking um Vianden
Vianden hat mehr zu bieten als Burg und Sessellift. Das werdet Ihr bei unserem Teamtrekking rund um das Städtchen rasch entdecken.  Schmale Steige entlang tief eingeschnittener Täler und steile Felsenpfade laden zu Bergabenteuern ein. Einsame Wälder, Wiesen und Bäche ermöglichen spannende Entdeckungen am Wegesrand.
Ausgerüstet mit Karte und Kompass bricht die Gruppe zu einem Tag in der freien Natur auf, der zwischen zehn und zwanzig Kilometer im felsigen Gelände umfasst. Es stehen mehrere Routen unterschiedlicher Schwierigkeit, Länge und Höhendifferenz zur Verfügung, die teilweise ins Nachbarland Deutschland führen.
Darf es eine drahtseilversicherte Passage über Schieferplatten sein? Dann sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung. Alle Wege führen über Stock und Stein und bieten spektakuläre Tiefblicke und grandiose Aussichten.
Unsere erfahrenen und ortskundigen Outdoor-Guides gewährleisten die sichere Durchführung ihres Abenteuers, sorgen für spannende Erlebnisse und kennen die schönsten Stellen im Ourtal.


Wanderungen

Frühlingsanfang in Dorf, Wald und Feld
Bevor wir starten, orientieren wir uns am geodätischen Landartprojekt über die Hochebene um Ferschweiler und ihre Sehenswürdigkeiten.
Der Weg führt uns über Wiesen und Felder, durch ein geheimnisvolles Bachtal, vorbei an einem uralten Gutshof und zu einem sagenumwobenen Menhir. Durch den Wald geth es weiter zu einer bis heute gerne aufgesuchten Marienwallfahrtskapelle mit Klause und durch die Feldflur zurück zum Asugangspunkt.
Entlang des Weges lernen Sie fromme und weniger fromme Volksbräuche des Frühjahrs kennen, hören von Sagengestalten und lange zurückliegenden Kulturen und entdecken pflanzliche und vielleicht auch tierische Frühlingsboten.


Felsentour 1- Von Bären, Schweinen und Zauberern
Wir starten mit einem Begrüßungskaffee an der Naturerkundungsstation Teufelsschlucht. Von dort führt der Weg zur Liboriuskapelle hoch über Echternach, weiter durch interessante Sandsteinformationen und teilweise über Felsenpfade zur keltischen Bärengöttin Artio, den sogenannten Schweineställen und dem gallisch-römischen Mars Intarabus. Entlang des Weges lernen Sie Eifelmissionare, Zauberer und Sagengestalten sowie steinerne Zeugnisse lange zurückliegender Kulturen kennen.
Zum Abschluss erwartet Sie in Ernzen  ein kleiner Imbiss.


Stationenwanderung zur Schankweiler Klause
Unser von mehreren Stationen unterbrochener Weg führt uns durch die herrliche Waldlandschaft des Ferschweiler Plateaus vorbei an mehreren Zeugnissen christlichen wie vorchristlichen Glaubens und Wirkens zur Marienwallfahrtskapelle Schankweiler Klause. Dort besteht die Gelegenheit zum persönlichen Gebet oder  - nach Absprache - zum Gottesdienst.
Der Rückweg kann zu Fuß oder gegen Aufpreis per Bus erfolgen.
Dauer: ca. 3 h ohne Gottesdienst und Rückweg


Auf den Spuren von Willibrord, Jakobus und Matthias – auf alten Pilgerpfaden um Echternach
Über geheimnisvolle Felsenpfade undentlang von Schauplätzen uralter Sagen und Legenden gelangen wir von Bollendorf ins luxemburgische  Echternach. Nach einer kurzen Rast besichtigen wir die Abteikirche mit Krypta und Willibrordsschrein und hören vom Wirken des Heiligen und seiner Bedeutung für die Eifel. Anschließend können Sie die Zeit zum Besuch des Abtei- oder des prähistorischen Museums oder einfach zum gemütlichen Stadtbummel nutzen. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Linienbus.
Auf Wunsch können auch beide Strecken gelaufen, mit dem Bus zurückgelegt oder geradelt werden.


Felsentour 2- Von Kelten, Römern und tanzenden Hexeny
Durch interessante Sandsteinformationen führt die Tour teilweise über Felsenpfade zur keltischen Bärengöttin Artio, einem Denkmal der römischen Diana, der Höhenfestung Niederburg sowie einem gallorömischen Gräberfeld. Entlang des Weges  begegnen uns Sagengestalten und geheimnisumwitterte Orte, die im Volksmund ebenfalls mit lange zurückliegenden Kulturen verbunden sind.


Von Gräbersegen und Seelenlöchern - Wanderung zu Mythos und Brauchtum rund um Allerheiligen
Der letzte Tag im Oktober galt schon lange vor unserer Zeit als Beginn der Winterzeit und eines neuen Jahres. Bei den Kelten galt die Neujahrsnacht „Samhain“ als Nacht zwischen den Zeiten, in der Geister, Gespenster und heimatlose Seelen den Menschen näher kamen als sonst und man sich entsprechend verhalten musste, um nicht zu Sc haden zu kommen. Das seit einigen Jahren beliebte Halloweentreiben hat hier seinen Ursprung. Die christlichen Feste Allerheiligen und Allerseelen gedenken der Verstorbenen bzw. bitten Heilige – Fürsprecher im jenseits- um Schutz und Beistand.
Die Herbst- und Winterzeit mit der stetig früher einbrechenden Dunkelheit, dem herbstlichen Vergehen der lebendigen Natur und den „kurzen Tagen“ lädt ein zur Erinnerung an die persönliche wie historische Vergangenheit.
Die Wanderung beschäftigt sich mit ländlich-christlichem Totenbrauchtum, prähistorischem Totenkult und den herbstlichen Tagen des Erinnerns und Gedenkens - und spannt den zeitlichen Bogen dabei von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Die Verbindung von archäologisch-historischen Forschungsergebnissen mit den kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Region und mündlicher Überlieferung verspricht einen abwechslungsreichen Abendspaziergang der besonderen Art.


Von Teufeln, Sybillen und wilden Jägern -  schaurig-schöne Erlebniswanderung um das Ferschweiler Plateau
Der wilde Jäger ist nur eine von zahlreichen Spukgestalten, welche das Ferschweiler Plateau mit seinen zahlreichen Bodendenkmälern bevölkern.
Auf unserer kurzweiligen Rundwanderung werden wir die spannendsten Stätten aus alter Zeit kennenlernen, Wissenswertes über das Leben der Steinzeitmenschen, Kelten und Römer erfahren und vielleicht auch dem ein oder anderen Geistwesen begegnen.  Sagen, Geschichten und archäologische Informationen gehören natürlich auch dazu.
Zum Abschluss haben Sie sich ein Glas Keltentrunk am Lagerfeuer redlich verdient.


Räuberhöhle und Goldfrauley - durch die Luxemburger Schweiz
Eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, bizarre Felsformationen, Höhlen und Schlüffe gibt es in der sogenannten Luxemburger Schweiz am Rande des Sauertals zu entdecken. Fachkundige Führung und ein vielfältiges Wegenetzt vom rollstuhltauglichen Rundweg bis zum schmalen Felsenpfad lässt den Ausflug für Wanderer mit unterschiedlichsten Ansprüchen zum Erlebnis werden.


Frau Billa, die Bärengöttin und die schwarze Notmarie
In der Jungesteinzeit siedelten sesshafte frauenzentrierte Bauernkulturen in der Südeifel. Auch die keltischen Treverer, eingewanderte kriegerische Viehzüchter, betrachteten Frauen als dem Manne ebenbürtig und Göttinnen als mindestens so wichtig wie Götter. Von römischen Göttinnen hört frau schon weniger, von römischen Frauen kaum noch etwas. Mit der Durchsetzung des Christentums schließlich scheint auch der letzte Rest weiblichen Einflusses bei Gott und Menschen verschwunden zu sein. Frauen haben sich indes zu allen Zeiten an weibliche Fürsprecherinnen gewandt und dazu eigene Netzwerke gebildet.
Wir werden Orte der Verehrung keltischer und römischer Göttinnen sowie christlicher Heiliger aufsuchen und weibliche Spukgestalten des Plateaus kennenlernen.


Menhire in der Festung - Archäologische Wanderung
Die Monumente und Funde des Ferschweiler Plateaus zeugen von einer kontinuierlichen Besiedlung der Hochebene seit der mittleren Steinzeit. Wir werden einige der wichtigsten Denkmäler des Neolitihikums, der Kelten- und Römerzeit besichtigen und die Lebensweise und Glaubensvorstellungen jener alten Kulturen kennenlernen.


Geschichte im Zeitraffer - Ganztagestour
Die große Runde führt zu den wichtigsten Denkmälern des Neolithikums, der Kelten- und Römerzeit sowie des frühen Christentums. Wir werden uns zunächst auf Felsenpfaden am Rand des Plateaus bewegen; nach einer Mittagsrast führt der zweite Teil über weitgehend ebene Waldwege rund um die Hochfläche zum Ausgangspunkt zurück.